Top 3 Aussagen vom IT-ler Ihres Vertrauens

und was sie wirklich bedeuten

von Hendrik Schmülling am 19. Dezember 2016
Aussage Nr. 1

„Das weiß ich nicht genau. Das hat vorhin noch funktioniert!“

Analyse:

Das vorangestellte „Das weiß ich nicht genau.“ ist eine typische Form der Satzeinleitung eines IT-lers. Er benutzt diese Phrase so oft in seinem Job, dass sie ihm in Fleisch und Blut übergegangen ist und in manchen Fällen sogar die natürlichen Begrüßungsphrasen wie „Hallo.“ oder „Hi.“ gänzlich ersetzt hat. Dazu dient es ebenfalls als ein natürlicher Schutzmechanismus, da der It-ler sich mit einer Unwissenheit über dieses spezifische Thema schnell und sicher zurückziehen kann.
Um den Satz „Das hat vorhin noch funktioniert.“ zu verstehen, müssen wir zunächst klären, wie ein IT-ler die Zeit wahrnimmt. Da die IT-ler über Generationen hinweg die meiste Zeit in Ihren Höhlen oder Kellern ohne Fenster verbrachten, haben sie jedwedes Gefühl für unsere Zeit verloren. Aus diesem Grund bezieht sich die Formulierung „vorhin“ nicht, wie sonst üblich, auf einen Zeitraum, der nur wenige Augenblicke zurückliegt, sondern auf einen zufälligen Zeitpunkt in der Vergangenheit des IT-lers, der durchaus Jahre zurückliegen kann.


Aussage Nr. 2

„Auf meinem Rechner funktioniert das!“

Analyse:

Dieser Satz ist eine Falle! Wechseln sie so schnell es geht das Thema. Andernfalls wird der IT-ler Ihnen so viele Informationen zu seinem Rechner erzählen, dass Sie es ernsthaft in Erwägung ziehen, eine Rakete zum Mars zu besteigen. Mit seinem „Rechner“ meint der IT-ler natürlich seinen DXG -V-IrgEn-KeEPer Gaming Computer mit 64 GB DDR 6 RAM und einer GTX 2160, welcher im Stande ist jedes Spiel der heutigen Zeit auf höchster Leistung zu spielen, Pi bis auf die letzte Stelle zu berechnen und den Welthunger zu stillen.
Um dieses Wunderwerk der Technik mit eigenen Augen zu sehen, müssten Sie in den hauseigenen Keller des IT-lers, wovon wir Ihnen aber deutlichst abraten. Das Betreten des natürlichen Habitats des IT-lers ist für Außenstehende strengsten verboten.


Aussage Nr. 3

„Da muss ich einen Kollegen fragen.“

Analyse:

Ein sehr häufig-genutzter Satz im IT-Support. Ein IT-ler ist im allgemeinen ein sehr fauler Zeitgenosse. Wird ihm eine Aufgabe gestellt, die er für zu anstrengend oder zeitaufwendig hält, wird diese an einen weiteren seiner Art weitergeleitet. Eigentlich ist er sogar versucht, sämtliche Aufgaben zu umgehen, sofern dies möglich ist. Da dem IT-ler seine eigene Existenz meist schon zu anstrengend ist, wird weitergeleitete Arbeit häufig entweder nur halbherzig bearbeitet oder erneut weitergeleitet. Dies endet nicht selten in einem nie endenden Kreislauf, bis irgendwann niemand mehr so genau weiß, wie die eigentliche Aufgabe einmal ausgesehen hatte. Sollten Sie also im Support weitergeleitet werden, machen Sie sich nicht allzu große Hoffnung auf eine schnelle Lösung. Natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe, die ihre Arbeit gut und schnell erledigen und die richtigen Antworten parat haben. Diese sind aber wie schon gesagt die absolute Ausnahme.
Unser Tipp bei IT-Problemen:
Wenn Sie nur eine Spur Ahnung von Computern und dem Internet haben, sollten Sie einfach Google nutzen und die dort beschriebenen Lösungsansätze befolgen. Die meisten Supporter machen nichts anders.

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